Der Vortrag von Helmut Pilhar am Sonntag, dem letzten Kongreßtag, enthielt naturgemäß viele Fakten, die sich bereits auf seiner Homepage finden. Brilliant war jedoch, wie Ing. Pilhar die einzelnen Sachverhalte auf den Punkt brachte und den "Widersinn der Chemotherapie" schonungslos entlarvte. Daneben erfuhr der aufmerksame Zuhörer auch so manches neue Detail.Im Grunde sind seine Ansichten zur Chemotherapie keine exotische Außenseitermeinung. Denn, so Pilhar, sogar der Deutsche Bundestag hätte auf Anfrage keinerlei Unterlagen vom mit 200.000 DM täglich (!) subventionierten Krebsforschungszentrum erhalten, aus denen die Wirksamkeit der Chemotherapie auch nur ansatzweise hervorginge. Eine US-Erhebung hätte noch deprimierendere Ergebnisse gebracht: Der Anteil der durch "Chemo" Geheilten liegt unter 2% ! [Geheilt ist der schulmedizinische Ausdruck, richtigerweise müßte es heißen: "verstümmelt überlebt"] Weitere europäische Untersuchungen hätten eine Mortalitätsrate zwischen 92 und 98% ergeben.
Die Geschichte der bei der Chemotherapie eingesetzen Substanzen beginnt mit dem 1. Weltkrieg. Sie wurden als Waffe gegen den Feind eingesetzt. [eigentlich ist die Übernahme in die Krebs"therapie" logisch, denn Krebs wird ja allgemein als "Feind" betrachtet, den es auszurotten gilt]. Daß die Chemotherapie problematisch sei, sei kein Geheimnis. Es gebe auch zahlreiche ärztliche Ethikkommissionen, die allerdings weltweit unter einem kleinen Manko leiden würden: In keiner Ethikkommission seien Patientenvertreter zugelassen!
Besonders delikat im Fall von Pilhars Tochter Olivia, aber auch darüber hinaus, ist die Rolle des österreichischen Umwelt- und Familienministers Bartenstein. Dieser habe damals in Sachen Olivia in einem Interview geäußert: "Olivia hat das Recht auf die einzige wissenschaftlich anerkannte Therapie". Zwei Stunden später sei dann die Durchführung der Chemotherapie schon beschlossen worden. Minister Bartenstein ist aber ein vielseitiger Mann: Er sei Geschäftsführer dreier Pharmafirmen gewesen, Kompetenzen, die er bei Amtsantritt auf seine Ehefrau übertragen hatte. Nebenher ist er noch Präsident der Kinderkrebshilfe...
Helmut Pilhar hob hervor, daß Erwachsene zwar (noch) das Recht auf freie Therapiewahl hätten, Eltern für ihre Kinder aber keinerlei Therapiefreiheit mehr hätten [tatsächlich ist die Therapiefreiheit auch bei Erwachsenen eingeschränkt, denn sie müssen zwar in die Krankenkassen einzahlen, bekommen für eine "Hamersche Therapie" aber kein Geld]. Und die Gerichte spielen mit! Pilhar zählte die Beweisanträge auf, die vom Gericht (in Sachen Olivia) alle abgeschmettert wurden:
Gutachten zur Neuen Medizin Gegengutachten zur Schulmedizin von Dr. Abel (interner Kritiker der SM) Überprüfung der Neuen Medizin Zeugenaussagen von "Hamer-Geheilten" Dr. Hamer als Zeuge Hinzuziehung der Krankenakte
Das Gericht lud aber drei Ärzte, die Olivia vor dem Prozeß untersucht hatten. Alle drei sagten aus, daß Leberkrebs diagnostiziert worden war (was mit Dr. Hamers Diagnose übereinstimmt). Eine Chemotherapie ist unter diesen Umständen auch in der SM nicht angezeigt. Sich um solche Feinheiten nicht weiter scherend, führte der Anklagevertreter jedoch aus: "Wenn der Staat sich für eine Therapie entschieden hat, ist keine andere Therapie mehr möglich!" [man kann nur jedem einschärfen, diesen Satz nie mehr zu vergessen]Unter den Zuhörern befand sich auch Dr. Hamer, der sich an dieser Stelle zu Wort meldete. Gegen ihn wird u.a. wegen Olivia ermittelt. Er erläuterte, daß die Vorwürfe gegen ihn ihren Charakter verändert hätten: Da man ihm keine ärztlichen Fehler nachweisen könne, sei man nunmehr bemüht, ihn als geistigen Brandstifter zu überführen (seine Bücher und Vorträge!). Was den Fall Olivia konkret beträfe, habe die Staatsanwaltschaft immer noch erst 14% des bildgebenden Materials erhalten. Begründung der gutachterlich tätigen Onkologen: "Wir brauchen nicht mehr als 14%!" Es ist sicher verständlich, daß die Herren Onkologen keinen gesteigerten Wert auf diejenigen Unterlagen legen, die geeignet wären, den klinischen Tod von Oliva zu belegen.
Frau Pilhar war ebenfalls anwesend; sie beklagte den Zynismus der Ärzte, die auf die Frage "wie lange muß Olivia Chemo bekommen" geantwortet hätten: "Bis alle Organe versagen!"
Zum Abschluß seines Vortrags kam Helmut Pilhar auf das Hirngespinst der "Metastasen" zu sprechen. Noch nie sei eine solche im arteriellen Blut beobachtet worden. Denn genau dort müßte man die umherschwimmenden sich ausbreitenden Krebszellen ja finden. Die Schulmedizin glaubt offenbar selbst nicht an dieses überall als Tatsache verkaufte Hypothesenmärchen! Denn: Blutproben werden nicht auf Krebszellen/Metastasen untersucht! Jeder Transfusionsempfänger könnte sich also jederzeit mit Krebs infizieren.
Warum muß man eigentlich bis nach Biel fahren, um gewisse Fakten zu hören? Sollte es tatsächlich so sein, daß die Massenmedien an der Wahrheit...nicht interessiert sind??
Danke, Helmut!