Wir
stellen inzwischen fest, daß auch bei uns in Europa der
Durchschnittsbürger, dank der Gehirnwäsche, der er durch die industrie-
und ärztehörigen Medien ausgesetzt wird, felsenfest davon überzeugt ist,
daß jährlich große "Fortschritte" im Kampf gegen den Krebs erzielt
werden, und daß der endgültige Erfolg kurz bevorsteht, solange er
unbeirrt der heutigen "Forschung" Geld spendet.
Bachmann [Siehe sein Buch "Die Krebsmafia" oben] hat herausgefunden,
daß in der Bundesrepublik Deutschland zur Zeit schätzungsweise 120
Millionen Mark für Krebsforschung ausgegeben werden, in der Schweiz über
5 Millionen Franken. Sie stammen vor allem aus Steuergeldern und
Spenden. Die Kosten für Krebsbehandlung sind noch um ein Vielfaches
höher. In der BRD erreichten sie die Größenordnung von 3 Milliarden DM,
in der Schweiz 400 Millionen Franken.
Aber nie scheint es Bachmann eingefallen zu sein, daß diese
Riesenpleite auf einer irrigen Forschungsmethode fußt - der des
Tierversuchs, der seit über 200 Jahren mit steigendem Mißerfolg
betrieben wird, und unter anderem für die destruktive Mentalität der
heutigen offiziellen Medizin verantwortlich ist, die keine andere
Behandlungsmethode kennt als die verhängnisvolle Trinität
Stahl-Strahl-Gift.
Der Dortmunder Pathologe Professor Herbert Otto soll laut Medical
Tribune zugegeben haben, daß er relativ häufig nach der
Schnellschnittdiagnose eines Mammakarzinoms eine amputierte Brust ohne
jeden Tumorrest gesehen hat. Die betreffenden Frauen werden nie
erfahren, daß ihnen die Brüste umsonst entfernt wurden. Dafür wird die
Heilungsstatistik der Klinik verbessert. Jeder operierte Krebs, der kein
Krebs war, darf als ein sicherer Erfolg verbucht werden. (Und laut der
englischen medizinischen Zeitschrift Lancet werden in den
Vereinigten Staaten bereits acht- bis zwölfjährigen Mädchen die Brüste
abgenommen, nur weil sie verdächtigerweise asymetrisch wachsen, aber
sonst völlig normal sind.)
Bachman stellt fest, daß das Konzept der Deutschen Krebshilfe nicht
von Mildred Scheel stammt, sondern von der Amerikanischen
Krebsgesellschaft (ACS) übernommen wurde. Er teilt mit, daß Herta
Schneider, eine beherzte Hausfrau aus Nürnberg, am 10. Mai 1975 von
Mildred Scheel in einem Brief forderte, daß die Krebshilfe sich bemühen
sollte, die biologischen Auffassungen in die Krebsbekämpfung
miteinzubeziehen. Mildred Scheel antwortete, sie sei als konsequente
Vertreterin der Schulmedizin fest davon überzeugt, "daß sich Erfolge in
der Krebsbekämpfung nur über die Schulmedizin erzielen lassen". Eine
andere mutige Hausfrau aus Feucht bei Nürnberg gründete eine
Organisation mit dem Namen "Die wahre Krebshilfe". Mildred Scheel ging
gerichtlich dagegen vor, und Scheels Anwälte errangen aus
urheberrechtlichen Gründen einen leichten Sieg.
Die moderne Medizin kann zwar mit ihren etablierten Methoden
nichts gegen Krebs ausrichten, dafür ist sie aber umso mehr darauf
bedacht, sich jegliche Einmischung von Außenseitern, und seien es
hochangesehene "dissidente" Mediziner, vom Halse zu halten.
[Hans Ruesch: Die Pharma-Story - DER GROSSE SCHWINDEL, 5.
Auflage 1995, Hirthammer Verlag,
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